Der Kurzfilm
konfrontiert Bilder vom Berliner Stadtraum und Interviews mit amerikanischen
Staatsbürgern, die in Berlin leben.
Berlin hat eine einzigartige räumliche Geschichte, die den Stadtraum
bis heute prägt. Berlin war das Theater des Kalten Krieges zwischen
Amerika und der Sowjetunion. Ebenso zeigt die Teilung der Stadt zwei
verschiedene urbane Situationen.
Nach dem Mauerfall hat man versucht, Berlin städtebaulich zu harmonisieren.
Das homogene Modell scheint die amerikanische Metropole zu sein. Hochhäuser,
riesige Werbeplakate, grosszügige Einkaufszentren.
Also, warum leben in Berlin amerikanische Staatsbürgern, wenn Berlin
bald so aussehen wird wie eine amerikanische Stadt? Berlin scheint etwas
Einzigartiges zu haben, das es nicht in Amerika gibt. Alle sprechen
von Freiheit, Spass und Wohlfühlen. Laut der Befragten verschwinden
diese Aspekte in Amerika zusehends. Im Interview sprechen sie sich für
eine alternative Stadterneuerung aus; ein Beweis dafür, dass es
in Berlin ein Potenzial gibt, das nirgendwo sonst zu finden ist.
Berliner Rausch vs. American Dream.
Dieser Film wurde für den Wettbewerb "Amerika in Berlin"
des Aspen Film Institute Berlin im Juni 2002 gedreht. In Zusammenarbeit
mit Sarah Busch und Sibyl Trigg. Musik von Sybin. Unter der Leitung
von Nicole Huber und Ralph Stern, UdK-Berlin.
